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Weltoffen, bodenständig, bürgernah: Kurt Beck erhält Martinipreis der SPD Südpfalz – Jean Asselborn zur Laudatio in Steinfeld

Der Beifall der bis auf den letzten Platz besetzten Wiesentalhalle in Steinfeld will gar nicht abebben, als der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn am Samstag seinen Politikerfreund Kurt Beck den traditionellen Martinipreis der südpfälzischen SPD überreicht.

Kurt Beck, langjähriger rheinland-pfälzische Landesvater, ehemaliger SPD-Bundesvorsitzender und Ehrenvorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz, habe sich stets für die Menschen eingesetzt, erklärte Asselborn in seiner Laudation auf Beck. Sein „Nah bei de Leut“ wäre nie nur leere Worthülse, sondern immer der Leitgedanke seines weltoffenen, bodenständigen und verbindenden Politikstils gewesen. Legendär, so der dienstälteste Außenminister Europas, sei die Bürgersprechstunde des ehemaligen Ministerpräsidenten im eigenen Haus in Steinfeld gewesen. Bis heute wirke Beck nachdrücklich am Zusammenhalt der Gesellschaft mit, betont Asselborn. Das sei angesichts lauter werdenden nationaler Egoismen in Europa wichtiger denn je. Gegen die schleichende Radikalisierung brauche es „den vollen Einsatz eines jeden von uns“, appellierte der Luxemburger.

Dass das gesellschaftliche Miteinander gegenwärtig jeden Beitrag zum Zusammenhalt benötige, machte Kurt Beck in seiner Dankesrede deutlich. Es müsse dafür gekämpft werden, „dass unsere Werte nicht verschütt‘ gehen“, so der Steinfelder. In Zeiten, in denen die politischen Ränder erstarken würden und die Mitte dadurch droht, geschwächt zu werden, brauche es engagierte Bürger und Politiker, die sich für ein demokratisches, friedliches und freiheitliches Miteinander einsetzen. „Das ist auch und vor allem Aufgabe der Sozialdemokratie“, hob Beck hervor.

Den Preis wolle er dabei nicht in erster Linie als Würdigung seiner Person verstanden wissen. „Eine solche Auszeichnung soll stellvertretend auch den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen im Land gelten, die nach Feierabend mit unermüdlichem Eifer in Kommunalpolitik, in Vereinen, bei der Feuerwehr und in Bürgerinitiativen für unser Gemeinwohl eintreten“, so Beck.

An den Einsatz für Demokratie, Freiheit und Vielfalt erinnerte auch der Vorsitzende der SPD Südpfalz, Thomas Hitschler, in seiner Begrüßung. Er habe sie noch genau vor Augen, „die vielen fröhlichen Gesichter, als vor 30 Jahren die Mauer fiel“. Der Mut, den die Menschen damals aufgebracht haben, sei auch die Grundlage für den Martinipreis, so Hitschler, der Mitglied des Bundestages ist. Dabei komme es nicht darauf an, ob einer Politiker oder engagierter Bürger ist. Ausgezeichnet werden Personen, die sich um die Demokratie, um die politische Kultur, um Aufklärung und Wahrhaftigkeit im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben verdient gemacht haben. „Und dabei kann Kurt Beck zweifelsfrei an allererster Stelle mit angeführt werden“, so Hitschler.

Zwei Politikerfreunde, die sich schätzen: der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn und der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (Copyright: SPD-Unterbezirk Südpfalz).

 

 


 

Ausgezeichnet für sein beeindruckendes politisches Lebenswerk: der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (Mitte) mit Laudator Jean Asselborn, Außerminister Luxemburgs (rechts) und dem Vorsitzenden der SPD Südpfalz, Thomas Hitschler (links) (Copyright: SPD-Unterbezirk Südpfalz).

Veröffentlicht von SPD Südpfalz am 12.11.2019

        Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen

                        AsF Südpfalz

lädt alle interessierten Frauen herzlich ein zu der    

„weiblichen“ Stadtführung „Von Landaus Frauen und Jungfrauen“

Eine Stadtführung/Stadtrundgänge präsentieren gewöhnlich eher die „männliche“ Seite der lokalen Geschichte: Prächtige und schöne Gebäude, alte Festungsanlagen und berühmte Landauer stehen im Mittelpunkt der historischen Stadtführungen. Das Leben von Bürgerinnen, Arbeiterfrauen, Dienstmädchen, von verheirateten oder ledigen Frauen, ihre Lebensbedingungen in der Festungs- und Garnisonsstadt in den vergangenen Jahrhunderten waren bislang selten Thema.

Am 10.11.2019, von 11 bis 13 Uhr, soll ein Blick hinter die Kulissen geworfen und die weibliche Stadtgeschichte bei einem Rundgang erzählt werden.

Treffpunkt: Max-Slevogt-Gymnasium, Eingang Nordring

Der Rundgang wird begleitet von der Stadtführerin Christine Kohl-Langer M.A. Leiterin des Archivs und Museums

 

Veröffentlicht von SPD Südpfalz am 25.10.2019

Veröffentlicht von SPD Südpfalz am 10.09.2019

Veranstaltungen; Menschen der Region 2019 :

 

Die SPD Südpfalz hat bei ihrer traditionellen Veranstaltung „Menschen der Region“ wieder Menschen und Gruppen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich für die Allgemeinheit und andere Menschen einsetzen. Auf dem Karl-Josef-Stöffler-Platz in Wörth wurden „Wir sind Kandel“, „Omas gegen Rechts“, der „Verein für Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz“ und die „Bürgerstiftung Pfalz“ vor zahlreichen Besuchern ausgezeichnet. Die einzelnen Gruppen stellten jeweils ihre Arbeit kurz vor und erhielten viel Beifall für ihre Arbeit. Die Ehrungen nahmen der Unterbezirksvorsitzende Thomas Hitschler und die die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche vor.  Unter den Gästen waren auch der Landtagsabgeordnete Wolfgang Schwarz, Dr. Dennis Nitsche, Bürgermeister von Wörth und Volker Poß, Bürgermeister der Verbandsgmeinde Kandel. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe „Tonart“.

 

Veröffentlicht von SPD Südpfalz am 26.08.2019

Bernhard Kimmle aus Kapellen-Drusweiler bleibt Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen beim SPD Landesverband Rheinland-Pfalz. Eine Mitgliederversammlung bestätigte den bisherigen ersten Vorsitzenden in seinem Amt. Mit Rainer Kessler wählte die Versammlung einen weiteren Südpfälzer in die Vorstandschaft.

Die Neuwahlen brachten insgesamt folgendes Ergebnis: Alter und neuer Vorsitzender ist Bernhard Kimmle, zu seinen Stellvertretern wählte die Versammlung Steffen Bouffleur und Aloys Leyendecker, neuer Schriftführer wurde Mathias Keiper. Als Beisitzer wurden gewählt (alphabetisch) Andreas Bieber, Frank Bräuer, Valentin Hoffmann, Nina Kasper, Rainer Kessler, Philipp Klein, Karl-Heinz Krummeck, Ender Önder, Bernd Schellhaas und Karl-Heinz Wedel. Bernhard Kimmle nahm dies zum Anlass, alle – auch die, die nicht im Vorstand mitarbeiten wollten, zur thematisch, kooptiver Mitarbeit im Vorstand aufzurufen

Veröffentlicht von SPD Südpfalz am 21.08.2019

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